Lichtwende

Der von NighTec geprägte Begriff der Lichtwende propagiert einen neuen Umgang mit künstlichen Lichtquellen während der Nacht. Seitdem Energie und elektrische Lichtquellen in großem Maß zur Verfügung stehen, wird nachts vielerorts, besonders in Ballungsgebieten, stark beleuchtet. Der Mensch hat sich an diese starke Beleuchtung gewöhnt und hat es oftmals verlernt, sich in dunklerer Umgebung zu bewegen. Durch ein Rückbesinnen auf den klassischen Umgang mit der Nacht und Dunkelheit, bei dem mit viel weniger Licht ausgekommen wurde, entstehen neue Chancen für den Umweltschutz und Klimaschutz.

Tagsehen und Nachtsehen

Das menschliche Auge besitzt zwei Arten von Fotorezeptoren mit denen Licht wahrgenommen wird. Die Zapfen sind für das Tagsehen (photopisches Sehen) verantwortlich. Der Mensch besitzt drei Typen von Zapfen, jeweils einen Typ für rotes Licht, einen für blaues Licht und einen für grünes Licht. Für das Nachtsehen (skotopisches Sehen) sind die Stäbchen verantwortlich. Die Stäbchen nehmen nur ein Wellenspektrum wahr, aus diesem Grund kann der Mensch nachts auch keine Farben erkennen. Das Wahrnehmungsmaximum der Stäbchen liegt im grünlichen Wellenlängenbereich. Die Stäbchen sind um ein Vielfaches empfindlicher als die Zapfen. Je dunkler es wird, desto weniger können die Zapfen Licht und Farben erkennen. Der Übergang vom Tagsehen zum Nachtsehen ist fließend.

Starke Beleuchtung vs. schwache Beleuchtung

Bei einer starken Beleuchtung und starken Ausleuchtung wird das photopische Sehen des Auges angesprochen. Wenn das Tagsehen angesprochen wird, dann sind Farben deutlich erkennbar. Bei einer schwachen Beleuchtung sind Farben kaum oder gar nicht zu erkennen. Während bei einer starken Beleuchtung oft mit starken Lichtquellen gearbeitet wird, die hoch angebracht sind und den Raum entsprechend ausleuchten, werden schwache Beleuchtungen oft als Orientierungslichter tief am Boden zur Orientierung angebracht und zur schemenhaften Beleuchtung von Hindernissen.

Auf beide Arten der Beleuchtung kann sich der Mensch entsprechend einstellen. Bei der schwachen Beleuchtung wird dem Boden während der Fortbewegung mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Lichtrecycling als next step der schwachen Beleuchtung

Die lichtrecycelnden Produkte der NighTec sind keine üblichen elektrischen Lichtquellen. Die enthaltenen Materialien sind in der Lage, autonom einstrahlendes Licht aufzunehmen und zu speichern, um es später in der Dunkelheit wieder abzugeben. Mit diesen Lichtrecyclern können die Hindernisse direkt markiert werden, z.B. durch einen Kantenanstrich oder bei großflächiger Anwendung von Leuchtfarben, oder von  verschiedenen Kunststoffelementen wie der yourTube, kann das abgegebene Licht auch die Umgebung entsprechend aufhellen. Die von den Lichtrecyclern abgegebene Wellenlänge ist bis auf ein par Nanometer sehr nah am Empfindlichkeitsmaximum der Stäbchen und somit ideal für den Einsatz um das skotopische Sehen herum geeignet.

Die Lichtwende zusammengefasst

Die Lichtwende kann wie folgt zusammengefasst werden:

1. Akzeptanz der Dunkelheit als natürlicher Zustand

2. Sparsam eingesetztes Licht, weniger großflächig, mehr bezogen auf die Markierung von Objekten und Gegenständen

3. Fokussierung auf das skotopische Sehen, d.h. das Nachtsehen des menschlichen Auges wird gezielt angesprochen

Durch die Reduzierung von elektrischen Lichtquellen und auch die Dimmung von Licht, wird sofort weniger Energie aufgewendet und damit auch weniger Energie benötigt, die Einsparung schlägt sich sofort in eingespartes CO2 nieder.

Kommt lediglich NighTec Lichtrecycling zum Einsatz, so wird im besten Fall gar keine elektrische Energie benötigt, wenn die Materialien sich nur durch die Sonne aufladen.

Lichtwende - Zurück zur Nacht

 


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